| |
 |
Aargau |
|
|
| Gemeindenamen |
| | |
| Postleitzahl: | 5213 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 567 ha |
| | |
|
 |
- Wappenbeschreibung
- In Blau eine gelbe gewendete Pflugschar, im Schildhaupt begleitet von zwei fünfzackigen gelben Sternen.
- Burgergeschlechter
- Amsler, Dülli, Hartmann, Horlacher, Läuchli, Pauli, Peter, Rihner, Schmidt, Spillmann, Stahel
- Nachbargemeinden
- Büttikon, Dinitikon, Dottikon, Egliswil, Hendschiken, Hilfikon, Seengen, Wohlen
- Wohnbevölkerung
-
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 504 | 421 | 644 | | |
- Chronologie
-
| 1141 | Erste urkundliche Erwähnung. Der Hof «Filnacker» ging von der Benediktinerabtei St. Blasien im Schwarzwald in den Besitz der Habsburger über. |
| ab 1242 | Aus den Steinbrüchen Villnachern und Riniken mussten unter anderen der Zisterzienserabtei Kappel am Albis «vier wohlgewachsenen mülistein» jährlich als Zins geliefert werden. |
| 1306 | Im habsburgischen Güterverzeichnis erscheint der Name «Wilnach». |
| um 1450 | Die Burg Villnachern (auch Lichtenau genannt) befand sich von der Mitte des 13. Jahrhunderts in den Händen der Herren von Ostrach, einem süddeutschen Dienstmannengeschlecht. Dieses starb um 1450 aus, und die Herrschaft über Villnachern wechselte oft. |
| 1460 | Bern gewann mit der Obrigkeit über die Herrschaft Schenkenburg auch diejenige über die Herrschaft Villnachern. Während der Berner Herrschaft unterstand das Gericht der Landvogtei Kasteln. |
| 1491 | Die Burg wurde aufgegeben und schon 1491 als Ruine (Burgstall) bezeichnet. |
| 1770 - 1774 | Maurermeister Hans Ulrich Spillmann aus Villnachern erbaute die grosse Ufermauer der St. Petersinsel im Bielersee. |
| 1908 | Die Wasserversorgung wurde erstellt. Vorher musste die Bevölkerung das Wasser aus privaten Sodbrunnen, später aus öffentlichen Brunnen, beziehen. |
| 1968 | Eine grosszügige Schulanlage mit 6 Klassenzimmern, einem Handfertigkeits- und einem Medienraum konnte eingeweiht werden. |
| 1979 - 1989 | Es wurde eine Güterzusammenlegung durchgeführt. Neben der Arrodierung des Landwirtschaftslandes und des Waldes gelang es, grössere zusammenhängende Flächen für den Naturschutz (Trockenstandorte) und für einen neuen Rebbau zu sichern. |
| 1990 | In den Reservoirs «Chessler» und «Buech» können total 1300 m3 Wasser bespeichert werden. Quellwasser wird in der Nähe der Linner Linde gefasst und dem Reservoir «Buech» zugeleitet. Der grösste Teil Wasser wird im «Stieracker» dem Aare-Grundwasserstrom entnommen und ins Reservoir «Chessler» gepumpt. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2004
www.swissfot.ch
|
|
|