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Aargau |
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| Villigen |
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| Postleitzahl: | 5234 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 1064 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Blau über grünem Dreiberg eine abgehauene gelbe Bärentatze, begleitet von drei sechsstrahligen gelben Sternen. - Herkunft: Wappen der Herren von Vilingen, habsburgische Ministerialen im 13./14. Jh.
- Burgergeschlechter
- Baumann, Fehlmann, Finsterwald, Hirt, Karli, Keller, Kern, Märki, Meier, Meyer, Müller, Schmid, Schödler, Schwarz, Senn, Süss, Urech, Vogt, Zimmermann
- Nachbargemeinden
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- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 733 | 591 | 630 | | |
- Chronologie
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| 1247 | Erste urkundliche Erwähnung. In einer Engelberger Urkunde erscheint ein Heinricus de Viligen. Aber als Siedlung gab es Villigen schon mindestens 700 Jahre früher. |
| 1291 | Der Abt Murbach verkaufte seine Besitztümer südlich des Rheins an König Rudolf von Habsburg, darunter auch den «Hof» Rein mit dem Burgstall Besserstein. |
| 1306 | Das Habsburger-Urbar gibt ein Verzeichnis der Güter und Rechte der Habsburger in Villigen. |
| 1460 | Villigen, nun Teil der Herschaft Schenkenberg, kam mit dieser unter die Hoheit der Stadt Bern und blieb es bis 1798. |
| 1499 | Im Schwabenkrieg wurde Villigen zerstört. |
| 1513 | Ein Brand zerstörte Villigen. Der Neuaufbau des Dorfes brauchte Holz. Auf dem Geissberg wurde wieder gerodet. |
| 1528 | Bern führte auch in Villigen die Reformation ein. |
| 1563 | Im Dorf hatte es 66 Feuerstätten, was auf etwa 500 Einwohner schliessen lässt. |
| 1577 - 1585 | Die Gemeinde liess die ersten steinerenen Brunnen, den Schmittenbrunnen und den Halseisenbrunnen, errichten. |
| 1597 | Mit dem Lehensbrief erhielt die Gemeinde auf dem Geissberg im Güllenholz, Schrannenhölzli und in den Büechlem Herrschaftswald zur Nutzung als Wald.Sie verteidigte immer ihre Rechte auf dem Geissberg und wiess alle Gelüste der Nachbargemeinden auf Weiderechte ab. |
| 1784 | Beim Hasleienbrunnen wurde ein Schulhaus errichtet. |
| ab 1800 | Die Geissbergäcker wurden wieder aufgeforstet. |
| 19. Jhd. | Man rodete Ortsbürgerwald, um neues Rebland zu gewinnen, so 1812 und 1827 im Nollen (heute wieder Wald), 1837 am Schlossberg und 1872 im Steinbruch. Seit 1880 immer stärker auftretende Rebkrankheiten bewirkten eine Verminderung der Rebfläche. |
| 1828 | Ein grösseres Schulhaus musste gebaut werden. |
| um 1889 | Das Gebiet Neuzelg wurde mit Flurwegen erschlossen und neu parzelliert. In weiteren Etappen, 1905 und 1933, folgte die Regulierung des übrigen offenen Landes. |
| 1954 | Der Landkauf auf dem Geissberg für den Steinbruch der PCW Würenlingen sorgte für Aufregung. |
| um 1970 | Der Bau des Schweizerischen Institutes für Nuklearforschung SIN auf dem Gemeindegebiet gab zu Reden. Heute ist es Teil des Paul-Scherrer-Institutes. |
| 1980 | Das dritte Schulhaus wurde eingeweiht. |
| 1986 | Aushubarbeiten im Gagenacher führten zur Entdeckung eines grossen alemannischen Gräberfeldes aus der Zeit von 570 bis 650 n. Chr. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2004
www.swissfot.ch
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