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Aargau |
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| Untersiggenthal |
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| Postleitzahl: | 5417 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 828 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Rot zwei gekreuzte weisse Schlüssel. - Vermutlich hergeleitet vom Attribut des Kirchdorfer Kirchenpatrons, St. Petrus. Die zwei Schlüssel weisen auf Ober- und Untersiggingen hin
- Burgergeschlechter
- Beier, Hitz, Humbel, Keller, Kostezer, Müller, Mülli, Rotzinger, Scherer, Schneider, Spörri, Umbricht, Willi, Zehnder
- Nachbargemeinden
- Gebenstorf, Lauffohr, Obersiggenthal, Rüfenach, Turgi, Villigen, Würenlingen
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 989 | 1073 | 1890 | | |
- Chronologie
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| 833 | «Sickinga» wird erstmals in einer St. Galler Urkunde erwähnt |
| 1799 | Ein artillersitisches Geschoss aus einer französischen Kanone, die in Wil (Turgi) in Stellung gegangen war, schlug am 1. September in ein Untersigginger Gebäude ein, hinter welchem sich russische Soldaten verschanzt hatten. Mit elf anderen Häsern ging es damals in Flammen auf. |
| 1800 | In Max Rotzinger hat Untersiggenthal auch einen eigentlichen Heldden. Max Rotzinger vom Steinenbühl, war ein hartnäckiger Anhänger der alten Ordnung, trieb im Jahre 1799 Spionage für die Russen und Österreicher im Raume des Wasserschlosses und befreite mehrere Männer aus französischer Gefangenschaft. Am Ende wurde er verraten, von einem französischen Gericht zu Tode verurteilt und am 2. Januar 1800 in Zürich erschossen. |
| 1802 | Im Stecklikrieg führten die Untersiggenthaler den Sturm der Landsleute auf die Stadt Badn an |
| 1983 | 1150-Jahr-Feier |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch
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