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Aargau |
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| Unterentfelden |
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| Postleitzahl: | 5035 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 287 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Gelb auf grünem Dreiberg eine Ente in Brauntönung; im Schildhaupt drei balkenweis gestellte sechsstrahlige rote Sterne
- Burgergeschlechter
- Burger, Dätwyler, Dressler, Frey, Goldenberger, Haberstich, Haller, Hilfiker, Kretz, Müller, Roth, Scheibler, Stauffer, Styner, Weber Zimmerli
- Nachbargemeinden
- Aarau, Eppenberg, Oberentfelden, Schönenwerd, Suhr
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 699 | 726 | 1182 | | |
- Chronologie
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| 965 | erste urkundliche Erwähnung |
| 1306 | Im Urbar von 1306 wird erwähnt, dass die Habsburger «ze Nideren Entvelt» über das Hochgericht verfügten |
| 1312 | Unterentfelden geht mit allen Rechten, also Twing und Bann, ausgenommen das Hochgericht, an den Aargauer Bürger Ulrich Trutmann über |
| 1411 | Die Tochter von Ulrich Trutmann, Verena, Witwe Henmanns von Ifenthal, tritt den Besitz an die Stadt Aarau ab, behält aber den Steckhof Roggenhausen für sich zurück |
| 1454 | Der Steckhof Roggenhausen wird ans Stift Werd verkauft |
| 1527 | Der Steckhof Roggenhausen gelangt an Aarau, verbleibt aber im Twing Unterentfelden |
| 1547 | Bis zu diesem Jahr ist in Unterentfelden keine Gaststätte erwähnt. Damals wurde der Dorfschaft die Wirtschaft «zum Eichhölzli» bewilligt, die 1669 zur Taverne erhoben wurde und seit der Aargauer Kantonsgründung «zum Bären» heisst |
| 1576 | Die vielen Reibereien mit den Untertanen bewegten schliesslich die Aarauer, Twing und Bann zu Unterentfelden im Austausch gegen gewisse Anteile am Zoll zu Biberstein an die Stadt Bern zu verkaufen |
| 1619 | Seit diesem Jahr besteht in Unterentfelden eine Schule |
| 1764 | Die Gemeinde zählt 60 Feuerstätten und 273 Seelen |
| 1793 | Bei einer genauen Grenzbereinigung kommen alle ehemaligen Unterentfelder Gebiete nördlich von Gönert und Distelberg nicht nur de facto sondern auch de jure zu Aarau, Gebiete, die sich die Stadt und deren Bürger nach und nach käuflich erworben hatten |
| 1819 | Das erste Schulhaus wurde gebaut |
| 1835 | Die erste Poststelle wurde eingerichtet |
| 1845 | Die Poststelle wurde zur Staatspostablage erhoben |
| 1896 | Die Wasserversorgung wurde erstellt |
| 1910/11 | Der Bau des neuen Schulhauses stürzte die Gemeinde fast in den Bankrott |
| 1959 | Eine sorgfältige Gemeindebautenplanung verhilft zu einem grosszügigen Dorfkern, wo Schulhäuser, Turnhallen, Gemeindehaus, Kirchengemeindehaus mit Glockenturm und Pfarrhaus eine geschlossene Einheit bilden |
| 1959 | Kirchengenössig blieb die Gemeinde bis 1959 in der Kirchhöri Suhr |
| 1970 | Mit Oberentfelden zusammen schafft die Gemeinde ein Frei- und Hallenbad |
| 1975 | Eine Alterssiedlung wurde erstellt |
| 1978 | Im August ist das Bildungszentrum Unterentfelden mit Aargauischer Bau- und Wirtefachschule bezugsbereit, wo seit 1987 die Technikerschule TS integriert ist. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch
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