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Aargau |
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| Suhr |
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| Postleitzahl: | 5034 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 1061 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Rot über grünem Dreiberg schwebendes getatztes weisses Kreuz, oben beidseitig je ein fünfstrahliger weisser Stern
- Burgergeschlechter
- Bär, Baumann, Bonnet, Brugger, Burger, Christen, Gysi, Hallauer, Imhof, Kuhn, Kyburz, Lienhard, Ort, Reutener, Richner, Rüetschi, Schäli, Schmid, Schmied, Schneider, Steiner, Suter, Wassmer, Weiersmüller, Widmer, Wildi, Zehnder
- Nachbargemeinden
- Aarau, Buchs, Gränichen, Hunzenschwil, Oberentfelden, Rupperswil, Unterentfelden
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 1422 | 1808 | 3737 | | |
- Chronologie
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| 1045 | erste urkundliche Erwähnung am 23. Januar: Auf die Bitte von Graf Ulrich I. von Lenzburg nimmt König Heinrich III. das Stift Beromünster und dessen Güter, darunter eines in «Sura», in den Schutz des Reiches auf |
| 1137 | Durch Erbschaft fiel die Mark Suhr an die Kyburger |
| 1273 | Suhr wurde an Rudolf von Habsburg verkauft |
| 1415 | Nach der Eroberung des Aargaus durch die Berner gehörte Suhr zur bernischen Landvogtei Lenzburg |
| 1484 | Die Organisation der bäuerlichen Dorfgemeinschaft (Zelgenwirtschaft) zeigt die Offnung (Dorfrecht) vom 2. März 1484 |
| 1495 | Bau der grösseren spätgotischen Kirche, errichtet über den Fundamenten ihrer Vorgängerin, deren Spuren bis ins 5. Jahrhundert zurückdatiert werden |
| 1528 | Mit der Einführung der Reformation in Bern wurden die Berner auch oberste kirchliche Instanz für Suhr, wo Pfarrer Johannes Buchser schon seit 1522 die Reformation eifrig betrieben hatte |
| 1653 | Während des Bauernkrieges haben zahlreiche Suhrer unter Untervogt Hans Gysi auf Seiten der Bauern in der Schlacht von Wolenschwil gekämpft |
| 1798 | Nach dem Einmarsch der Franzosen und der Gründung des Kantons Aaugau brachten die hohen Requisitionskosten die Gemeinde in eine Notlage, der sie mit einem Grundsteuerbezug und Landverkäufen zu wehren suchte |
| 1810 | Die zur selben Munizipalgemeinde gehörenden Nachbarn Buchs und Rohr wurden selbständig |
| 1877 | An die eröffnete Nationalbahn leistete Suhr den stolzen Betrag von Fr. 160'000.- |
| 1950-1962 | Mit einem Zuwachs von 3737 auf 7147 Personen verzeichnte Suhr in dieser Zeit den grössten Bevölkerungszuwachs |
| 1961 | Die römisch-katholische Gemeinde in Suhr kam zu einem eigenen Gotteshaus |
| 1974 | Aufgrund einer Gemeindeinitiative im Jahre 1972 haben die Suhrer Stimmbürger beschlossen, auf den 1. Januar die «ausserordentliche Gemeindeordnung» einzuführen, d.h. anstelle der bisherigen Gemeindeversammlung als Legislative einen Einwohnerrat aus 40 Mitgliedern zu wählen, doch kehrte man 1982 zur alten Ordnung zurück |
| 1988 | Das Zentrum Bärenmatte konnte eingewiht werden |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch
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