Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Seengen
  
Postleitzahl:5707
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:1035 ha
  
Seengen
Wappenbeschreibung
In Weiss ein schwarzer Adler. - Herkunft: Wappen der Herren von Seengen, 14./15. Jh.

Burgergeschlechter
Bohler, Bruder, Bucheli, Engel, Fehlmann, Fischer, Gruner, Hächler, Haeffely, Häfgeli, Hauri, Häsermann, Hegnauer, Hochstrasser, Hoffmann, Holliger, Läubli, Liechti, Lindenmann, Meier, Neeser, Nussberger, Rufli, Sandmeier, Schilling, Siegrist, Staufer, Studler, Suter, Thut, Wacker

Nachbargemeinden
Boniswil, Dintikon, Egliswil, Hallwil, Hilfikon, Meisterschwanden, Sarmenstorf, Seon, Villmergen

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner152813531445  

Chronologie
893Seengen ist alemannischen Ursprungs und hiess ursprünglich Sewingum (bei den Seeanwohnern). Die älteste Urkunde, die das Dorf erwähnt stammt aus dem Jahre 893. Es ist ein Verzeichnis der Zinspflichtigen des Hofes Zürich.
1346Seengen war mit 60 Feuerstätten (rund 300 Einwohnern) recht stark bevölkert.
15. Jh.Die romanische Kirche von Seengen wurde Ende des 15. Jahrhunderts zu einem stätgotischen dreischiffigen Bau mit quadratischem Chor umgestaltet; gleichzeitig errichteten die Herren von Hallwil an der Nordwand eine Hauskapelle mit Gruft. Der Turm war in die Südwestecke des Schiffes eingebaut. Ihr Fresken- und Wappenschmuck ist noch in Kopien erhalten.
1558 - 1653Seengen zählte 66 Feuerstätten.
1625Das Schlosshotel Brestenberg wurde durch Hans Rudolf von Hallwil erbaut.
1742Von der Stadt Zürich wurde das wappengeschmückte Pfarrhaus errichtet. es gehört zu den stattlichsten im Aargau. Es enthält noch einige Baubestandteile des alten spätgotischen Pfarrhauses.
1758Der schöne Pfarrhausbrunnen, den ebenfalls das Zürcherwappen ziert, trägt die Jahrzahl 1758.
1820Die baufällig gewordene Kirche musste einem achteckigen Querbau mit ovalem Innenraum Platz machen. Der Turm gehört zu den höchsten im Aargau.
1844Das Schlosshotel wurde in eine Kur- und Wasserheilanstalt umgewandelt. Später wurde es ein Hotelbetrieb.
1913 - 1916Das Wasserschloss Hallwil, ein gut erhaltenes geschichtliches Gebäude, wurde restauriert und gehört seit 1924 der Hallwil-Stiftung.
1961Der Burgturm ging an die Gemeinde über.
1969 - 1970Die Kirche wurde innen und aussen renoviert.
1970Die Kirche wurde unter Denkmalschutz gestellt.
1975Der Burgturm wurde aussen und innen renoviert.
1982Im Erdgeschoss des Burgturmes befindet sich seit 1982 die Steinzeitwerkstätte. Anhand von Fundbelegen aus den Ufersiedlungen kann man Einblick in das Handwerk der Jungsteinzeit (3900 - 2000 v. Chr.) nehmen.
1990Am Schlosshotel wurden im Auftrag der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte umfangreiche Aus- und Sanierungsarbeiten ausgeführt. Neben dem Umbau und der Renovation der bestehenden Gebäulichkeiten wurden grosse unterirdische Ausstellungs- und Lagerräume für Kulturgüter erstellt.
1990 - 1991Die Kirche wurde innen und aussen renoviert.

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch