Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Schinznach-Bad
  
Postleitzahl:5116
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:192 ha
  
Schinznach-Bad
Wappenbeschreibung
In Blau drei weisse Wellen, darüber zwei fünfstrahlige gelbe Sterne und eine liegende gelbe Mondsichel. - Schinznach-Bad hiess bis 1937 Birrenlauf. Birrenlaufer Wappen: Fährmann im Kahn stehend mit Ruder, überhöht von zwei Birnen.

Burgergeschlechter
Leu, Werder, Wild

Nachbargemeinden
Brugg, Habsburg, Holderbank, Scherz, Schinznach Dorf, Veltheim, Villnachern

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner210149450  

Chronologie
1064Erste geschichtliche Erwähnung, als die Grafen von Habsburg die Güter in «Biralophon» (Birrenlauf) dem Kloster Muri vergabten.
1651Erstmals wird die Schwefelquelle erwähnt, als die Berner Obrigkeit, die über den Aargau regierte, vom Hofmeister von Königsfelden einen Bericht über den Zustand der Quelle verlangte.
1663Der Zürcher Arzt Hans Jakob Ziegler beschrieb «das köstliche warme Gesundbad bey Schinznacht in des mächtigen Herren von Bern Landschafft gelegen».
1696Der Berner Münsterbaumeister Samuel Jenner erwarb Heilquelle und Badehaus vom Staat Bern.
1761Im Bad wurde die Helvetische Gesellschaft gegründet.
1810Die Aargauische Kulturgesellschaft wurde gegründet.
1936Neben der bisherigen Kalkfabrik wurde die Zementfabrik gebaut, jedoch schon zwei Jahre später stillgelegt. Die Gebäulichkeiten dienten während der Kriegsjahre der Armee als Futterdepot.
1937Der Gemeindename Birrenlauf wurde durch Grossratsbeschluss in Schinznach-Bad, wie Bahnstation und Post schon vorher hiessen, geändert.
1947Die AMAG übernahm die Gebäude der ehemaligen Zementfabrik und erstellte ein Montagewerk für amerikanische Personenautos (Marke Chrysler) und übernahm die Generalvertretung für den deutschen Volkswagen. 1972 wurde die Montage aufgegeben.
1972Dem Bad wurde aus kantonalen und Bundesmitteln eine spezielle Rheumaklinik (Stiftung) angegliedert.
1987Nachdem AMAG den Zweigbetrieb Service angegliedert hatte wurde die Kundendienstschule gebaut.
1989Das Habsburgerbaddes Bades wurde an die Rheuma- und Rehabilitationsklinik verkauft. Im gleichen Jahr ist ein Parkhaus für 260 Parkplätze erstellt worden.
1981 - 1991Ein zusätzliches Bad zum Thermi mit einem neuzeitlichen Angebot wurde gebaut.
1990Das 300jährige Hotel wurde einmal mehr den Bedürfnissen angepasst.
1991Die Physiotherapeutenschule des Kantons Aargau wurde in der Rheumaklinik in Betrieb genommen.

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2004
www.swissfot.ch