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Aargau |
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| Sarmenstorf |
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| Postleitzahl: | 5614 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 830 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Rot zwei gekreuzte gelbe Pilgerstäbe. - Hergeleitet von der Angelsachsensage, d.h. von den bei Büelisacher ermordeten und in Sarmenstorf begrabenen Pilgern Kaspar von Brunnaschwyl (Brunnschwedel) und Erhart von Sax (Sachsen)
- Burgergeschlechter
- Baur, Breitenstein, Döbeli, Huber, Hunn, Keller, Koch, Köchli, Kündig, Leuppi, Meier, Melliger, Müller, Ruepp, Saxer, Schmid, Schüepp, Sprunger, Stalder, Stapfer, Stettler, Strebel, Stutz, Vock, Waldburg, Widmer
- Nachbargemeinden
- Bettwil, Büttikon, Fahrwangen, Hilfikon, Kallern, Meisterschwanden, Seengen, Uezwil
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 1240 | 1212 | 1398 | | |
- Chronologie
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| 1173 | Das im ursprünglichen Kernland der Grafen von Lenzburg gelegene Dorf erscheint urhundlich erstmals im kaiserlichen Schirmbrief von 1173, nachdem bereits in den «Acta Murensia» von ca. 1160 «Sarmenstorf» genannt wird |
| 1185 | Mit dem Leutpriester Chounradus de Sarmannesdorf tritt die Pfarrei erstmals in Erscheinung |
| 1415 | Das Hoch- und Blutgericht, 1306 in habsburgischen Händen, kam mit der Eroberung des Aargaus an Luzern |
| 1425 | Das Hoch und Blutgericht kam unter die Oberhoheit der regierenden Orte |
| 1605 | Interessante Aufschlüsse über Anlagen und Entwicklung des Dorfes vermittelt die erste Dorfoffnung, in der Recht und Pflichten innerhalb der Dorfgemeinschaft festgelegt wurden |
| 1622 | Das mittelalterliche Kirchlein wurde zu klein und musste einem Neubau weichen |
| 1778 - 1785 | Die bestehende Kirchewurde durch eine spätbarocke Pfarrkirche ersetzt |
| 1798 | Der Solothurner Franz Josef von Roll erklärte seine Untertanen für frei |
| 1798 - 1803 | In der Helvetik war Sarmenstorf Distriktshauptort des Kantons Baden und wurde mit der Bildung des Kantons Aargau als Kreishauptort dem Bezirk Bremgarten zugeteilt |
| 1803 | Die Gemeinde baute das erste Schulhaus |
| 1835 | Die erste Buchdruckerei im Freiamt wurde hier eröffnet |
| 1846 | Die Gemeinde baute das zweite Schulhaus, in dem bis 1984 auch die Gemeindeverwaltung untergebracht war |
| 1910 | Eine grosses Strickereiunternehmen brachte der Gemeinde willkommene Arbeitsplätze |
| 1926 - 1927 | Im «Zigi» wurden mehrere Grabhügel einer einstmals ausgedehnten jungsteinseitlichen Nekropole aus der Zeit um 2200 v.Chr. ausgegraben, auf denen man auch bronzezeitliche Nachbestattungen (um 14 v. Chr.) festgestellt |
| 1929 | Aus dem ersten nachchistlichen Jahrhundert sind im «Muriooshaus» Reste eines römischen Gutshofes mit einem stattlichen Herrenhaus erhalten, dessen Badeanlage 1929 konserviert worden ist. |
| 1986 - 1988 | Die Pfarrkirche wurde renoviert |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch
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