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Aargau |
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| Rupperswil |
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| Postleitzahl: | 5102 |
| Bei-/Übernamen: | Chröpfler, Chröscher |
| Gemeindebann: | 622 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Weiss ein Schrägrechtsbalken. - Herkunft: Siegel der Gilg von Rubiswile, 1334.
- Burgergeschlechter
- Berner, Diggelmann, Fricker, Gloor, Hediger, Köbeli, Pfister, Richner, Zobrist
- Nachbargemeinden
- Auenstein, Biberstein, Buchs, Hunzenschwil, Lenzburg, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Rohr, Schafisheim, Staufen, Suhr
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 993 | 1095 | 1998 | | |
- Chronologie
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| ca. 750 | Erste Siedlung in einer grösseren Waldrodung entlang des Dorfbaches. |
| 1173 | «Rubiswile» wird erstmals urkundliche erwähnt. Ab 1291 lässt sich der Gemeindenam regelmässig in Urkunden nachweisen. |
| 1348 | Kurz vor 1348, dem Jahr der verheerendsten aller Pestwellen, die in ganz Europa grosse Bevölkerungslücken riss, dürfte Rupperswil rund 15 Feuerstätten (Haushaltungen) aufgewiesen haben, die anschliessend durch den Schwarzen Tod dezimiert wurden. |
| 1559 | Es wurden wieder 15 bewohnte und 3 unbewohnte Feuerstätten gezählt. |
| 1627 | In diesem Jahr dürfte der erste gemeindeeigene Sod errichtet worden sein. |
| 1681 | Die mehrheitlich protestantische Gemeinde erhielt die Bewilligung, sich von Suhr zu lösen und eine eigene Kirchgemeinde zu errichten. |
| 1784 | Rupperswil verzeichnete 308 Einwohner. |
| 1837 | Die Industrie hielt in Rupperswil Einzug. |
| 1858 | Das Dorf wurde an das Eisenbahnnetz angeschlossen. |
| 1865 - 1873 | Bau der grossen Aarewehre im Fohndienst. Seit dem Mittelalter hatten die Rupperswiler mit den wilden Fluhten der ungebändigten Aare zu kämpfen. Überschwemmungen verwüsteten jeweils die Felder und brachten die Bauern um Nahrung und Einkünfte.Die neuertsellten Aarewehre bereiteten dann dem Hochwasser ein Ende. |
| 1885 | Die Wasserversorgung mit fliessendem Wasser wurde gebaut. Das Quellwasser, welches nördlich der Aare gefasst wurde, floss über eine 100 m lange Hängebrücke ans Südufer und von hier ins Dorf. Noch heute (1990) sind 4 Originalbrunnen aus dem Jahre 1885 im öffentlichen Betrieb. |
| 1906 | Das neuerbaute Seetalschulhaus steht an der Dorfstrasse, an welcher auch die meisten Einkaufsgeschäfte zu finden sind. |
| 1921 | Die Gemeinde wird neu mit Grundwasser versorgt, welches im Martiloo gefasst wird. |
| 1922 | Das 1681 bei der Gründung der Kirchgemeinde bestandene Kirchlein wurde abgebrochen. An gleicher Stelle befindet sich das heutige kirchliche Zentrum bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und Kirchgemeindehaus. |
| 1948 | Rupperswil betreibt zusammen mit der Gemeinde Auenstein ein Schwimmbad. Dank einer Wärmepumpe, elche der Aare Wärme entzieht, ist das Wasser im Schwimmbad konstant 25 Grad warm. |
| 1984 | Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt in Rupperswil das Dorfzentrum ein. Das im alten Dorfkern gelegene Bauernhaus wurde der Gemeinde testamentarisch vermacht mit der Auflage, ein Museum einzurichten. Mit finanzieller Unterstützung der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde und dank unzähliger Fronarbeitsstunden von vielen Rupperswilern konnte das Museum 1984 eröffnet werden. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch
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