Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Obersiggenthal
  
Postleitzahl:- (Post: 5415 Nussbaumen b. Baden)
Rieden, Nussbaumen, Kirchdorf
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:839 ha
  
Obersiggenthal
Wappenbeschreibung
In Rot drei gekreuzte weisse Schlüssel. - Die Schlüssel weisen vermutlich auf das Attribut des hl. Petrus hin, der mit dem hl. Paulus Kirchenpatron in Kirchdorf ist. Drei Schlüssel entsprechen den drei Hauptdörfern von Obersiggenthal: Kirchdorf, Nussbaumen, Rieden

Burgergeschlechter
Arnitz, Baumgartner, Birchmeier, Drack, Frunz, Füglister, Hitz, Kraushaar, Leder, Markwalder, Meier, Merk, Meyer, Minikus, Müller, Rothenfluh, Scherer, Schneider, Senn, Spörri, Stumpf, Ursprung, Widmer, Weidenmeier, Willi

Nachbargemeinden
Baden, Endingen, Ennetbaden, Freienwil, Lengnau, Untersiggenthal, Würenlingen

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner118315042856  

Chronologie
1150Der Abt von Elchingen (Benediktinerabtei an der Donau, Württemberg) trat das Gebiet an das Kloster St. Blasien ab und erhielt dafür näher bei Elchingen gelegene Besitzungen
1694Es gelang den Kirchdorfern und Nussbaumern, nach langen Streitigkeiten gegen den Widerstand der Gemeinden des Untersiggenthals, als eine einzige Gemeinde anerkannt zu werden.
1798Im staatlichen Umbruch fand die Gerichtsbarkeit des Schwarzwaldklosters ihr Ende, dessen Bodenzins- und Zehntenbezugsrechte überlebten bis 1850
1854Errichtung der Armaturenfabrik Oederlin & Co in Rieden
1911Ein entdecktes Grab aus der La-Têne-Zeit verweist auf keltische Besiedlung
1974Ablösung der Einwohnergemeindeversammlung durch einen 40-köpfigen Einwohnerrat
1987Bau des neuen Gemeindehauses

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch