Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Oberrüti
  
Postleitzahl: 
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:537 ha
  
Oberrüti
Wappenbeschreibung
In Gelb eine gebogene schwarze Hirschstange mit kleeblattartigem «Grind». - Herkunft: Vermutlich nach dem Wappen der ehemals zugerischen Vogtei Rüthy, 1635, oder nach einer Wappendarstellung im Gemeindearchiv Oberrüti (Reuthaue und Schaufel, quer darüber Hirschgeweih).

Burgergeschlechter
Adler, Leu, Meier, Müller, Suter, Villiger, Wiss

Nachbargemeinden
Dietwil, Hünenberg, Risch, Sins

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner539409479  

Chronologie
1270erste urkundliche Erwähnung in einem Schutzbrief für das Kloster Engelberg.
1498Am 31. August trat das Kloster Kappel die Kollatur von Rüti um 100 Gulden Zuger Währung an Amman, Rat und Burger der StadtZug ab.
1830Der Kanton Aargau zog die Kollatur um Fr. 6400.- an sich, von wo sie 1906 an die Kirchgemeinde überging.
1853Die Kantonsstrasse wurde gebaut.
1902Die Gerechtigkeiten von Oberrüti gingen durch ein Dekret des Grossen Rates an die Ortsbürgergemeinde über. Dem «Machtspruch» von Aarau ging ein Urteil des Obergerichtes des Kantons Aargau voraus.
1966Der Bauzonenplan wurde erstellt.
1967Ein Grossteil der Waldungen der Ortsbürgergemeinde fiel einem Sturm zum Opfer.
1968Das Schulhaus wurde eingeweiht.
1975 / 76Das Dorf wurde mit Kanalisationsleitungen erschlossen und eine mechanisch-biologische Kläranlage erstellt.
1976Ein modernes Feuerwehrlokal konnte in Betrieb genommen werden. Im gleichen Bau erstellte die Gemeinde Zivilschutzräume für 270 Personen.
1988Die Gemeinde feiert ihren 700. Einwohner
1990Die Schulhauserweiterung mit den zwei neuen Kindergärten konnte der Schule zur Nutzung übergeben werden.
  

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch