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Aargau |
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| Oberlunkhofen |
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| Postleitzahl: | 8917 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 325 ha |
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- Wappenbeschreibung
- Geteilt von Gelb mit schwarzem, nach rechts schreitendem Löwen mit roter Zunge und roten Krallen und von Rot mit zwei gekreuzten
weissen Schlüsseln. - Löwe weist auf Stift St. Leodegar zu Luzern hin, das im Mitelalter Besitzer des Kellerhofes Oberlunkhofen
war. Die Schlüssel sind das Zeichen für den Kellerhof oder für das von ihm abgeleitete Wort «Kelleramt»
- Burgergeschlechter
- Bächer, Brunner, Bürgisser, Eichholzer, Feuchter, Fröhli, Füglistaller, Gardi, Gumann, Hagenbuch, Huber, Karpf, Meierhans, Rüttimann, Wey
- Nachbargemeinden
- Arni, Jonen, Rottenschwil, Unterlunkhofen
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | 2008 | |
| Einwohner | 490 | 438 | 413 | 1490 | 1802 | |
- Chronologie
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| | Die Gegend von Oberlunkhofen war schon in der Eiszeit besiedelt |
| | Zur Römerzeit entstanden Villen an den Westhängen des Hasenberges |
| 853 | In einer Kopialurkunde des 11. Jahrhunderts erscheint zum Jahre 853 erstmals der Name «Lunchunft» |
| 1259 | Der Hof zu Lunkhofen umfasste die heutigen Gemeinden Ober- und Unterlunkhofen, Jonen, Arni und Islisberg. Das Haus der Familie Josef Frei und der heutige Gasthof Rössli gehörten zum ehemaligen Kelnhof. 1259 bekamen die Grafen von Habsburg den hof als Lehen |
| 1291 | Der Abt von Murbach den Hof an Luzern und den Kelnhof an Rudolf von Habsburg. Lunkhofen wurde dem Freiamt (Knonaueramt) zur Verwaltung zugeteilt. Zwanzig Jahre später bekam es den Charakter eines Amtes: Kelleramt |
| 1376 | Die Habsburger brauchten Geld. Sie verpfAuml;ndeten den Kelnhof an Ritter Götz Mülner von Zürich. Die Erben Mülners verpfändeten weiter |
| 1403 | Lunkhofen wurde eine Kollatur des Klosters Muri und blieb es bis zu dessen Aufhebung im Jahre 1841 |
| 1410 | Bis zu diesem Jahre erwarb die Stadt Bremgarten alle Rechte in Lunkhofen ausser der hohen Gerichtsbarkeit |
| 1415 | Die Herrschaft Österreichs hörte auf. Die Eidgenossen eroberten den Aargau. Zürich eroberte das ganze Gebiet bis an die Reuss, also auch das Kelleramt |
| 1527 | Zwischen den Städten Zürich und Bremgarten gab es oft Uneinigkeiten, bis die Kompetenzen in einem Vertrag festgelegt wurden |
| 1527 - 1531 | Während der Reformation erlebte die Pfarrei Lunkhofen bewegte Zeiten |
| 1529 | Der Abfall vom Alten Glauben vollzog sich |
| .... | In den beiden Kappelerkriegen standen die Lunkhofer auf der Zürcher Seite |
| 1531 | Nach der Niederlage der Zürcher bei Kappelen wurde Lunkhofen wieder katholisch |
| 1797 | Bremgarten verkaufte den Kelnhof mit allen Nutzungen an die vier Gemeinden |
| 1803 | Während der Helvetik kam Lunkhofen zum Kanton Baden, 1803 endgültig zum neugegründeten Kanton Aargau, obwohl die Kellerämter Gemeinden einen Anschluss an Zürich oder Zug vorgezogen hätten |
| 1857 | Es gab noch 1440 Aaren (40 Jucharten) Reben, 1939 noch 116 Aren. Heute ist der Rebbau ganz verschwunden |
| 1898 | Eine römische Villa wurde im Schalchmatthau, östlich von Jonen, von den beiden Lehrern S. Meier, Jonen, und
B. Küng, Arni, ausgegraben. Es handelt sich um eine Anlage von 40 m Länge und 26 m Breite. Sie wies 26 Räume auf. Der
lange Zeit offen liegende Ostflügel der Villa mit den beheizten Räumen wurde in den Jahren 1978-81 mit Hilfe der Gemeinde
Oberlunkhofen und des Kantons Aargau konserviert |
| 1989 | Im Dezember konnte der 1000. Einwohner begrüsst werden |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB,
Ausgabe 2003
www.swissfot.ch
www.oberlunkhofen.ch
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