Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Laufenburg
  
Postleitzahl:5080
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:228 ha
  
Laufenburg
Wappenbeschreibung
In Gelb ein roter aufsteigender Löwe. - Herkunft: Wappentier der Habsburger, die die Stadt Laufenburg gründeten.

Burgergeschlechter
Arnold, Baltischweiler, Baumgartner, Beckert, Betschon, Bohri, Brentano, Brogli, Brombach, Bruggisser, Doser, Ducloux, Egg, Fahrländer, Falger, Fendrich, Fischhaber, Fleiss, Fröhlich, Gäng, Gränacher, Gretler, Güdimann, Güntert, Hage, Heim, Herzog, Hirth, Huber, Kahl, Käser, Keller, Kerli, Kist, Kuhn, Leu, Lochbrunner, Maier, Meier, Meyer, Probst, Rist, Roller, Rüede, Rüscher, Rüttimann, Schimpf, Schlageter, Schlosser, Schmid, Schneider, Scholl, Schraner, Schwaninger, Sommerhalder, Spieler, Spiess, Stolz, Stork, Straubhaar, Sulzer, Trautweiler, Treyer, Tröndle, Umber, Vögeli, Wagner, Walter, Zähringer, Zürni

Nachbargemeinden
Kaisten, Sulz, Deutschland

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner69911361603  

Chronologie
....Rudolf II. von Habsburg baute den strategisch, handelspolitisch und wirtschaftlich bedeutenden Ort Laufenburg (gemäss Urkunde von 1207) zur befestigten Stadt aus.
1207Erste urkundliche Erwähnung.
1386An umgebenden Gebieten musste wegen unglücklicher Kriegsbeteiligungen die meisten Rechte an die Stadt verpfändet und schliesslich 1386 die ganze Herrschaft an Herzog Leopold, die ältere Linie, verkauft werden.
1479Am Tag der Kirchweihe legte ein Grossbrand 130 Häuser in Asche.
1801Seit 1386 bis 1801 teilten Laufenburg und das Fricktal als treue kaiserlich-königliche Anhänger österreichische Weltpolitik und österreichisch-habsburgisches Schicksal.
1801 - 1803Nachdem Napoleon Bonaparte mit seinem Revolutionsheer die vier Waldstädte am Rhein geplündert, die Laufenburger Brücke niedergebrannt und in der Lombardei gegen Österreich einen Sieg erfochten hatte, schlug er 1801 das Fricktal an Frankreich, um es alsdann gegen das Wallis an die Helvetische Republik abzutreten. Der Rhein wurde gleichzeitig zur neuen Landesgrenze und damit das beidseits des Stroms liegende Laufenburg geteilt: rechtsrheinisch dem Grossherzogtum Baden und linksrheinisch dem 1 Jahr und 10 Tage dauernden Kanton Fricktal, ab 1803 dem neu gegründeten Kanton Aargau zugeordnet.
1876 - 1891Messungen am Brückenpfeiler ergaben zwischen tiefstem Nieder- und höchstem Hochwasser einen Niveauunterschied von 17.1 Meter.
1892Laufenburg wurde an die Eisenbahnlinie angeschlossen.
1906 - 1914300000 Kubikmeter des Felsufers wurden ausgesprengt und unterhalb der Enge die Wasser durch ein flussdurchquerendes Wehr um 10 Meter hochgestaut. 50000 Pferdestärken leisteten die 10 Turbinen und Generatoren der damals in Europa grössten Wasserkraftanlage.
1956 - 1957Bau der Schaltanlage der Elektrizitäsgesellschaft Laufenburg AG als Wiege und Drehscheibe des europäischen Verbundnetzes entstand.

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2005
www.swissfot.ch