Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Kaiseraugst
  
Postleitzahl:4303
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:491 ha
  
Kaiseraugst
Wappenbeschreibung
In Rot ein weisser, schwarz gemauerter römischer Wachtturm. - Hinweis auf die römische Siedlung Castellum Rauracense nahe bei Augusta Raurica.

Burgergeschlechter
Bolinger, Künzli, Meier, Meyer, Natterer, Schauli, Schmid

Nachbargemeinden
Arisdorf, Augst, Gibenach, Olsberg, Rheinfelden, Deutschland

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner405595842  

Chronologie
1442Teilung des Bannes in die beiden Ortschaften «Augst im Dorf» (heute Kaiseraugst) und «Augst an der Brücke» (heute Augst BL).
1803Augst im Dorf kam in den habsburgischen Machtbereich und blieb bis 1803 kaiserlich-österreichisch, daher die Ortsbezeichnung «Kaiseraugst».
1841Die erste Salz-Saline entstand, die bis zum Baubeginn des Kraftwerkes Augst-Wylen betrieben wurde.
1875Mit dem Bau der 1875 eröffneten Bözbergbahn wurde auch für Kaiseraugst das Industriezeitalter eröffnet.
1888In Kaiseraugst wurde die erste schweizerische Cellulosefabrik gegründet, wo anfänglich 40 Werktätige willkommen Verdienst fanden. Als der Betrieb 1929 an Attisholz überging, zählte er 140 Beschäftigte. Die vollständige Liquidation fand 1930 statt.
1927Die Konkurrenz des öffentlichen Verkehrs, aber auch die Flusskraftwerke, setzten dem einträglichen Flössergewerbe ein Ende; das letzte Floss passierte die Augster Schleuse im Mai 1927.
1962Fund des weltberühmten spätrömischen; Silberschatzes beim Turnhallenbau.
1975Das Baugelände für das geplante Kernkraftwerk wurde am 1. April besetzt. Die begonnenen Bauarbeiten wurden eingestellkt und konnten aus politischen Gründen bis zum gänzlichen Bauverzicht im Jahre 1989 nicht wieder aufgenommen werden.
  

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch