| |
 |
Aargau |
|
|
| Hägglingen |
| | |
| Postleitzahl: | 5607 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 773 ha |
| | |
|
 |
- Wappenbeschreibung
- In Blau eine gelbe Hechel mit schwarzen Nägeln. - Volkserymologische Deutung des Namen Hägglingen
- Burgergeschlechter
- Borner, Christen, Eppisser, Geissmann, Hochstrasser, Huber, Kaufmann, Meyer, Müller, Nauer, Richner, Saxer, Schabegg, Schmid, Schwarz, Sommerhalder, Stutz, Wassmer, Wellinger, Wirth
- Nachbargemeinden
- Dottikon, Mägenwil, Niederwil, Othmarsingen, Tägerig, Wohlen, Wohlenschwil
- Wohnbevölkerung
-
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 1535 | 1415 | 1514 | | |
- Chronologie
-
| 1036 | erste urkundliche Erwähnung: Schenkung von Graf Ulrich an den Stift Beromünster |
| 1045 | Mit dem Kloster Berom¨nster wurde auch die Kirche von «Hackelingen» am 23. Januar unter den Schutz des Kaisers gestellt |
| 1179 | In einem päpstlichen Schutzbrief für das Kloster Muri sind auch dessen Güter in «Haclingin» aufgeführt (18. März 1179 / Papst Alexander) |
| 1273 | Nach den Lenzburgern waren die Kyburger, und später die Herren von Hallwyl (1273) Schutzherren von Hägglingen |
| 1415 | Mit der Eroberung der freien Ämter durch die Eidgenossen kam auch Hägglingen unter die gestrenge Herrschaft der Eidgenossen |
| 1530 | Alte Quellen nennen einen Einwohnerbestand von ca. 150 (Erwachsene?) |
| 1611 - 1613 | Eine Pestepidemie raffte einen viertel der Bevölkerung und drei Pfarrherren dahin, viele Häuser standen leer, ganze Geschlechter starben aus |
| 1656 + 1712 | Die Villmergerkriege brachten wiederum Kriegsschrecken in die Gemeinde. Im Jahre 1656 wurde das ganze Dorf geplündert, die Kirche geschändet und viele Häuser niedergebrannt. Nach dem zweiten Villmergerkrieg stand Hägglingen mit em ganzen unteren Freiamt unter den Vögten von Zürich, Bern und Glarus |
| 1727 | Es ist erstmals von einem «Schulmeister» die Rede |
| 1798 | Es erfolgte der Einmarsch der Franzosen |
| 1803 | Dieses Jahr brachte die neue Verfassung, und es wurde der erste fünfköpfige Gemeinderat bestellt |
| 1805 - 1815 | Zehnten-Loskauf von Beromünster |
| 1806 | Das erste stattliche Schulhaus konnte bezogen werden, das gut 100 Jahre seine Dienste leistete |
| 1866 | Die erste Fortbildungsschule, Vorgängerin der heutigen Sekundarschule, wurde eingeführt |
| 1867 | Die Gemeinde Dottikon wurde von der Pfarrei Hägglingen abgetrennt |
| 1880 | Schillers «Wilhelm Tell» wurde erstmals aufgeführt und damit eine Tradition begonnen, die noch heute durch die Tellspiel-Genossenschaft gepflegt wird |
| 1936 | Ein Kindergarten ist eingerichtet worden, welcher bis 1972 durch eine Ingenbohler Schwester geführt wurde |
| 1965 | Im Herbst konnte der Schulhaus-Neubau mit Turnhalle bezogen werden |
| 1986 | 950-Jahr-Feier |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch
|
|
|