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Aargau |
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| Gipf-Oberfrick |
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| Postleitzahl: | 5073 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 1012 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Gelb auf grünem Dreiberg eine rote Hindin (Hirschkuh). - Abgeleitet vom Wappen der Grafen von Tierstein, deren Stammburg im Gemeindebann Gipf-Oberfrick lag.
- Burgergeschlechter
- Benz, Büchle, Erb, Fricker, Häsele, Häseli, Hinden, Hollinger, Husner, Kopp, Lenzi, Leubi, Meier, Meng, Mettauer, Meyer, Mösch, Rickenbach, Rietschi, Rohrer, Rüetschi, Schillig, Schmid, Suter, Villinger, Vogel, Vögeli, Vollimann, Welte, Welti
- Nachbargemeinden
- Frick, Herznach, Schupfart, Ueken, Wegenstetten, Wittnau, Wölflinswil
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 1053 | 851 | 954 | | |
- Chronologie
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| 1259 | Erste urkundliche Erwähnung von Gipf. |
| 1271 | Erste urkundliche Erwähnung von Oberfrick. |
| 1356 | Am 18. Oktober wurde die Burg Tierstein durch ein Erdbeben zerstört, später aber wieder aufgebaut. |
| 1412 | Die Häserliste verzeichnete für Gipf und Oberfrick 33 Häser (Fricker Pfarrarchiv). |
| 1519 | Der letzte Graf Heinrich von Tierstein starb. |
| 1708 | Die St. Wendelinskapelle wurde erbaut. |
| 1765 | Das Fricktal wurde durch das französische Heer belagert. Die Friedensjahre folgten erst im 18. Jahrhundert, unter österreichischer Herrschaft, der Kaiserin Maria Theresia. |
| 1786 | Die Häserliste verzeichnet für Gipf und Oberfrick 102 Häuser. |
| 1803 | Die beiden Dorfteile Gipf und Oberfrick wurden zu einer politischen Gemeinde vereint und dem neugegründeten Kanton Aargau angeschlossen.. |
| 1853 - 1880 | In den Hungerjahren setzte die grosse Auswanderung nach Übersee ein, so dass die Bevölkerung von 1050 Einwohner (1850) auf 851 (1900) sank. |
| 1934 / 1935 | Die Freilegung der Ruine Tierstein erfolgte in den Kriegsjahren durch den freiwilligen Landdienst. |
| 1947 | Der Turnhallenneubau erfolgte. |
| 1953 | Die eigene Pfarrei Gipf-Oberfrick wurde gegründet. Die bis dahin in der Minderheit stehenden reformierten Kirchgengenossen, mit denen ein gutes Einvernehmen besteht, sind bis heute ihrer Pfarrei und Kirchgemeinde Frick angeschlossen. |
| 1957 | Ein erster Schulhausneubau erfolgte. |
| 1965 / 1966 | Die Anlagen der Ruine Tierstein wurden unter den Schutz von Bund und Kanton gestellt. |
| 1967 | Die Grundeigentümer beschlossen eine Güterregulierung. |
| 1968 - 1970 | In der Dorfmitte entstanden der Kirchenneubau mit dem Gemeindeplatz und die Friedhoferweiterung. Gleichzeitig musste die St. Wendelinskapelle, 1708 erbaut und später erweitert, weichen. |
| 1986 - 1987 | Ein neues Schulhaus für die Unterbringung der Primar-, Sekundar-, Arbeits- und Hauswirtschaftsschulen wurde gebaut. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2005
www.swissfot.ch
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