Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
Kanton Aargau / 15 KB
Kanton Basel / 13 KB
Kanton Bern / 15 KB
Kanton Wallis / 19 KB
Kanton Zürich / 10 KB
   
Lexikon / 9 KB
Walter's Site  
 


Gipf-Oberfrick
  
Postleitzahl:5073
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:1012 ha
  
Gipf-Oberfrick
Wappenbeschreibung
In Gelb auf grünem Dreiberg eine rote Hindin (Hirschkuh). - Abgeleitet vom Wappen der Grafen von Tierstein, deren Stammburg im Gemeindebann Gipf-Oberfrick lag.

Burgergeschlechter
Benz, Büchle, Erb, Fricker, Häsele, Häseli, Hinden, Hollinger, Husner, Kopp, Lenzi, Leubi, Meier, Meng, Mettauer, Meyer, Mösch, Rickenbach, Rietschi, Rohrer, Rüetschi, Schillig, Schmid, Suter, Villinger, Vogel, Vögeli, Vollimann, Welte, Welti

Nachbargemeinden
Frick, Herznach, Schupfart, Ueken, Wegenstetten, Wittnau, Wölflinswil

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner1053851954  

Chronologie
1259Erste urkundliche Erwähnung von Gipf.
1271Erste urkundliche Erwähnung von Oberfrick.
1356Am 18. Oktober wurde die Burg Tierstein durch ein Erdbeben zerstört, später aber wieder aufgebaut.
1412Die Häserliste verzeichnete für Gipf und Oberfrick 33 Häser (Fricker Pfarrarchiv).
1519Der letzte Graf Heinrich von Tierstein starb.
1708Die St. Wendelinskapelle wurde erbaut.
1765Das Fricktal wurde durch das französische Heer belagert. Die Friedensjahre folgten erst im 18. Jahrhundert, unter österreichischer Herrschaft, der Kaiserin Maria Theresia.
1786Die Häserliste verzeichnet für Gipf und Oberfrick 102 Häuser.
1803Die beiden Dorfteile Gipf und Oberfrick wurden zu einer politischen Gemeinde vereint und dem neugegründeten Kanton Aargau angeschlossen..
1853 - 1880In den Hungerjahren setzte die grosse Auswanderung nach Übersee ein, so dass die Bevölkerung von 1050 Einwohner (1850) auf 851 (1900) sank.
1934 / 1935Die Freilegung der Ruine Tierstein erfolgte in den Kriegsjahren durch den freiwilligen Landdienst.
1947Der Turnhallenneubau erfolgte.
1953Die eigene Pfarrei Gipf-Oberfrick wurde gegründet. Die bis dahin in der Minderheit stehenden reformierten Kirchgengenossen, mit denen ein gutes Einvernehmen besteht, sind bis heute ihrer Pfarrei und Kirchgemeinde Frick angeschlossen.
1957Ein erster Schulhausneubau erfolgte.
1965 / 1966Die Anlagen der Ruine Tierstein wurden unter den Schutz von Bund und Kanton gestellt.
1967Die Grundeigentümer beschlossen eine Güterregulierung.
1968 - 1970In der Dorfmitte entstanden der Kirchenneubau mit dem Gemeindeplatz und die Friedhoferweiterung. Gleichzeitig musste die St. Wendelinskapelle, 1708 erbaut und später erweitert, weichen.
1986 - 1987Ein neues Schulhaus für die Unterbringung der Primar-, Sekundar-, Arbeits- und Hauswirtschaftsschulen wurde gebaut.

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2005
www.swissfot.ch