Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Geltwil
  
Postleitzahl:5637
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:328 ha
  
Geltwil
Wappenbeschreibung
In Rot über grünem Dreiberg eine gelbe Gelte, überhöht von einem gelben Batzen. - Doppelsinnige volksetymologische Deutung des Ortsnamens: Gelte = Zuber, Batzen = Geld.

Burgergeschlechter
Fischer, Rex, Senn

Nachbargemeinden
Beinwil, Benzenschwil, Buttwil, Muri, Müswangen

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner207154158  

Chronologie
1160Erste urkundliche Erwähnung um 1160 in den Acta Murensis als «Geltsile»..
1415Seit der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen im Jahre 1415 gehörte Geltwil mit Buttwil, Aristau und dem Klosterdorf zum Amte Muri. Diese vier Gemeinden bildeten bis Mitte dieses Jahrhunderts ein Kirchenspiel
1735Die Rechte, die in einem Dorfbrief zusammengefasst waren, mussten mit dem Abt von Muri bereinigt werden.
1816Am 26. Juni wurden die beiden Dorfschaften Geltwiler und Isenbergschwiler zusammengefügt.
1833In den Habermattenwurde ein Schulhaus erstellt.
1846Das Schulhaus verbrannte.
1847Am 12. November trafen die durch General Henri Dufour angeführten eidgenössischen Truppen und die durch den General des Sonderbundes, Salis-Soglio, angeführten Soldaten bei dichtem Nebel, inmitten von strohbedeckten Häusern und Scheunen, auf dem Dorfplatz von Geltwil aufeinander.
1848Das Schulhaus wurde neu aufgebaut
1910Das Schulhaus wurde erweitert
1972Das altersschwach und baufällig gewordene Schulhaus wurde durch ein schönes, zweckmässiges Schulhaus ersetzt
  

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch