| 1338 | Die erste Bezeugung von Gallenkirch bringt die Urkunde des Klosters Säckingen vom 28. Januar a338. Das Dokument ist stark vergilbt
und beschädigt und liegt im Generallandesarchiv Karlsruhe. Gallenkirch scheint aber einen anderen Ortsnamen abgelöst zu haben,
nämlich Tentlikon, ein Wort, das zweifellos einen alten Siedlungsnamen verrät, der spätestens dem beginnenden 7. Jahrhundert
zugehört. Mehrere Dokumente bezeugen diese frühere Bezeichnung. Vor allem wird der Name in der Brugger Urkunde vom 23. Mai 1379
erwähnt |
| 1910 | Die erste Wasserversorgung in Gallenkirch entstand in Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Linn |
| 1912 | Mit dem Anschluss der Gemeinde Unterbözen wurde eine Erweiterung der Wasserversorgung nötig |
| 1918 | Es wurde erstmals elektrischer Strom in die Haushaltungen geleitet |
| 1918 | Gegen hartnäckigen Widerstand aus der Bevölkerung wurde die Gesamtschule geschlossen. Die sechs verbleibenden Schüler transportierten am 1. Mai ihre Bänke mit Handwagen nach Linn |
| 1930 | Das letzte Strohdach verschwand aus dem Dorf |
| 1945 | Ab diesem Jahr, mit der Regulierung des Kulturlandes, verschwand der Rebbau vollends |