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Aargau |
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| Fahrwangen |
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| Postleitzahl: | 5615 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 500 ha |
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- Wappenbeschreibung
- Geteilt von Gelb mit schreitendem rotem Löwen und von Rot. - Der Löwe weist auf die ehemalige Herrschaft Kyburg hin.
- Burgergeschlechter
- Burger, Döbeli, Eichenberger, Fischer, Hochstrasser, Lindenmann, Müller, Rey, Rodel, Sandmeier, Schlatter, Sigrist
- Nachbargemeinden
- Äsch, Bettwil, Meisterschwanden, Sarmenstorf, Schongau
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 782 | 1019 | 1052 | | |
- Chronologie
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| 831 | In einer Urkunde des Klosters St. Gallen wird Fahrwangen erstemals erwähnt, und zwar als «Farnowanch», das heisst ein mit Farn bewachsener Abhang. |
| 1528 | Fahrwangen bekannte sich zur neuen Lehre und wurde nach Seengen kirchhörig. |
| 1755 | Wie allenthalben im Seetal, so zog im 18. Jahrhundert auch in Fahrwangen die Industrie ein. Schon 1755 lieferte das Dorf 2200 Baumwolltücher. |
| 1770 | In drei Getreidezelgen, wie es alemannischer Brauch war, wurde das Land bewirtschaftet; hinzu kam um 1770 der Anbau der Kartoffel. |
| 1782 | Der grosse Dorfbrand verschonte das Schulhaus, das heutige Baurenhaus von Eugen Eichenberger am Bach. |
| 1819 / 20 | Für den Betrag von Franken 32000.- entstand ein eigenes Gotteshaus, ein für damalige Verhältnisse grosses Gemeinschaftswerk mit Meisterschwanden. |
| 1850 | Willkommenen Verdienst brachte die Strohflechterei, vorerst mit Heim- und später mit Fabrikarbeit. So entstand die Exportfirma Henry Schlatter. |
| 1852 | Fahrwangen erhielt ein neues Schulhaus, das heute die Gemeindeverwaltung beherbergt. |
| 1904 / 05 | Mit einem Weitblick sondergleichen wurde ein neues Schulgebäude errichtet. |
| 1908 | Die Firma Billwiller Brothers erbaute eine Fabrik für Strickerzeugnisse, aus der die bekannte Wäschefabrik «Jasmin» hervorging. Über 100 Arbeiterinnen und Angestellte fanden hier ihren Verdienst. Die Firma hat im Frühjahr 1978 den Betrieb leider eingestellt, und die Liegenschaft ist an die Firma Fretz MEN AG übergegangen. |
| 1920 | Ohne jegliche Erweiterungsbautenkonnte das Schulhaus die neugegründete Bezirksschule aufnehmen. |
| 1937 | Fahrwangen erhielt eine Zweigniederlassung der Schuhfabrik Fretz & Co. AG, in Aarau, aus der sich 1965 unter der Bezeichnung Fretz MEN AG eine eigene Firma mit völliger Selbständigkeit entwickelte. |
| 1954 | Die Gemeinde erhielt einen Kindergarten. |
| 1971 | Das Schulwesen für die oberen Klassen wurde zusammen mit Meisterschwanden und Sarmenstorf regional geordnet. |
| 1972 | Eine Mehrzweckhalle mit Militärunterkunft wurde gebaut. |
| 1977 | Durch die Umschichtung der Bevölkerung, vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, erhielt der katholische Glaube starken Zuzug. So entstand vorerst eine Notkapelle, dann ein behälfsmässiges Gotteshaus und an gleicher Stelle dann ein endgültiges Bauwerk. Am 25. September 1977 wurde die neue Bruder-Klaus-Kirche durch Bischof Anton Hänggi eingeweiht. |
| 1977 / 78 | Die schöne alte Kirche, die unter Denkmalschutz steht, wurde einer gründlichen Renovation unterzogen und am 30. April 1978 mit einer Feier wieder eröffnet. |
| 1985 | Das neue Bezirksschulhaus konnte in Betrieb genommen werden. |
| 1986 | Das Gemeindehaus wurde umgebaut und gänzlich modernisiert. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2005
www.swissfot.ch
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