Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
Kanton Aargau / 15 KB
Kanton Basel / 13 KB
Kanton Bern / 15 KB
Kanton Wallis / 19 KB
Kanton Zürich / 10 KB
   
Lexikon / 9 KB
Walter's Site  
 


Birr
  
Postleitzahl:5242
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:505 ha
  
Birr
Wappenbeschreibung
In Blau eine gelbe Birne an grünem beblättertem Zweig. - Sprechendes Wappen nach dem mundartlichen «Bire»; richtigerweise müsste Birr von Birch (Birke) abgeleitet werden

Burgergeschlechter
Angliker, Bopp, Bossard, Burger, Eichenberger, Frey, Gloor, Gysi, Johner, Mattenberger, Melliger, Müller, Roth, Schoder, Setz, Werder, Wüst

Nachbargemeinden
Birrhard, Brunegg, Lupfig, Möriken-Wildegg

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner498448562  

Chronologie
1270Erste urkundliche Erwähnung im Zusammenhang mit einem Kauf von Besitztum durch das Kloster Wettingen in «Bire»
1312Der Kirchensatz (u.a. das Recht, den Pfarrer einzusetzen) ging an die Urpfarrei Windisch
1371Im Konstanzer Steuerregister von 1371 wird im Markenbuch des Bistums Konstanz Birr als Filiale von Windisch, der grossen Urpfarrei des Eigenamtes, genannt
1397Das Eigenamt und damit die Gemeinde Birr gehörten zum Besitztum der Graf von Habsburg, bevor das ganze Eigenamt 1397 bzw. 1411 dem Kloster Königsfelden zufiel
1415Mit der Eroberung des Aargaus durch die Berner erlöschte die Oberherrschaft der Habsburger im Eigenamt
1526Seit 1526 bzw. 1528 besteht die Pfarrei Birr mit den Gemeinden Birr, Birrhard, Brunegg, lupfig, Scherz und Schinznach-Bad
1803Als Folge der Französischen Revolution wurde der heutige Aargau geschaffen
1900Um diese Zeit wurden in Birr rund sechzig Landwirtschaftsbetriebe gezählt
1955Im Birrfeld setzte die Industrialisierung ein
1990Es sind noch sechs Landwirte ansässig

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2004
www.swissfot.ch