Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Bettwil
  
Postleitzahl:5618
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:426 ha
  
Bettwil
Wappenbeschreibung
In Weiss auf grünem Dreiberg drei grüne Tannen mit roten Stämmen.

Burgergeschlechter
Breitenstein, Brunner, Büchler, Gauch, Joho, Meyer, Moos, Wyss

Nachbargemeinden
Boswil, Buttwil, Fahrwangen, Kallern, Sarmenstorf, Schongau

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner421400414  

Chronologie
893Erste urkundliche Erwähnung in einer Zinsrolle der Frauenmünsterabtei Zürich als Petiwilare.
1200 - 1412im Besitz der Herren von Heidegg
1331Eine Mühle in Bettwil wird genannt.
1412Die Bettwiler kauften sich von Heidegg los und stellten sich unter die Herrschaft der Österreicher
1415Mit der Eroberung des Aargaus wurde Bettwil den Eidgenossen untertan und kam zum Freiamt
1439Das Dorf wurde von der Pest heimgesucht und starb fast aus.
1496Die Bettwiler bauten eine eigene Kapelle und weihten diese am 9. Juli 1496 ein.
1547Das kleine Amt Bettwil bewahrte während der Reformationszeit dem angestammten Glauben die Treue. Desshalb liess man ihnen ihre «alten Fryheiten und Gerechtigkeiten». und das Dorf erhiel ein eigenes Dorfrecht.
1717Die Kapelle wurde vergrössert.
1789Eine neue schöne Kirche wurde erbaut und die Kapelle niedergerissen.
1908Bettwil erstellt die Wasserversorgung für das ganze Gemeindegebiet.
1914Beschluss der Gemeindeversammlung fürdie Versorgung der Gemeinde mit elektrischer Energie
1926Die Gemeinde zählt 49 Viehbesitzer.
1952 - 1953Bau der ersten staubfreien, gut befahrbaren Strassenverbindung nach Fahrwangen
1963Ausbau der Dorfstrasse und Bau der Kläranlage (erste Anlage des Freiamt)
1972 - 1774Die unter Denkmalschutz stehende St. Josefskirche wurde einer gründlichen Innen- und Aussenrenovation unterzogen. Zur gleichenn Zeit wurde die Renovation des Schulhauses beschlossen.
1977 - 1982Erweiterung der Wasserversorgung durch den Bau eines neuen Reservoirs und einem gemeinsamen Grundwasserpumpwerk mit der Gemeinde Sarmenstorf.
1980Eine neue Schulanlage mit Mehrzweckhalle konnte eingeweiht werden.
1981Ausbau der Kantonsstrasse von Muri
1984Abschluss der Güterregulierung. Die Gemeinde hat noch 27 existenzfähige Landwirtschaftsbetriebe.
1985Beschluss für den Zusammenschluss mit der Kläranlage der Gemeinde Sarmenstorf und der Bau entsprechender Anlagen
1988Am 17. Oktober konnte die Busslinie eröffnet werden. Das Dorf ist nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen.
1989Abschluss des Ausbaus des Kanalisationsnetzes mit dem Bau des Stranges nach Königssberg.

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch