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Aargau |
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| Beinwil (Freiamt) |
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| Postleitzahl: | 5637 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 1128 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Gelb eine ausgerissene grüne Linde mit fünf Blättern.
- Burgergeschlechter
- Bucher, Buetler, Burkart, Eichhoözer, Gisler, Huwyler, Jenni, Kaufmann, Kindler, Kretz, Kreyenbühl, Küng, Laubacher, Melliger, Nietlispach, Perret, Rey, Rosenberg, Sachs, Saxer, Strebel, Suter, Villiger, Winiger
- Nachbargemeinden
- Auw, Benzenschwil, Geltwil, Hohenrain, Lieli, Mühlau, Müswangen, Sulz
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 871 | 701 | 759 | | |
- Chronologie
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| 1153 | Erste urkundlicher Erwähnung. Der Name Beinwil (Beinwilare) wurde bei einem Zeigen «Harthmann» erwähnt. |
| 1239 | «Hartmann Viselere» übertrug seine Besitzungen im heutigen Hauptdorf liegenden Besitzungen und Rechte an das Zisterzinerkloster Kappel. Diese Schenkung wurde in einer Urkunde vom 20. Januar 1239 durch Bischof Heinrich I. von Konstanz bestätigt. |
| 1242 | Das Kloster Kappel vertauschte das Kirchenpatronat und die Vogtei von Beinwil an den Bischof von Konstanz. |
| 1269 | Kappel brachte die Rechte zu Beinwil wieder an sich. |
| 1412 | Die Vogtei über Wiggwil (heute zu Beinwil) war in den Händen des habsburgischen Ministerialgeschlechtes Gessler. |
| 1415 | Nach der Eroberung des Kantons Aargau durch die Eidgenossen ging der ganze Besitz der Abtei in Beinwil an die Stadt Zürich über. |
| 1586 | Die Stadt Zürich vertauschte die erworbene Herrschaft an den Luzerner Seckelmeister «Holdermeyer». |
| 1614 | Die Familie «Holdermayer» verkaufte alle ihre Rechte zu Beinwil der Benediktinerabtei in Muri. |
| 1798 | Zur Zeit der Helvetik wurde in Beinwil eine Municipalitäts-Gemeinde errichtet. |
| 1803 | Mit der Gründung des Kantons Aargau entstand die politische Gemeinde Beinwil/Freiamt |
| 1856 | In den örtlichkeiten war bloss der Ackerboden unter den einzelnen Familien aufgeteilt. Wald und Weide hingegen war Gemeindebesitz, was die Dorfgenossen nötigte, sich zusammenzuschliessen. So entstanden die Dorfgemeinden, die sich allerdings nur langsam durchsetzten und festigten. Die Rechte der Herrschaften wurden allmählich losgekauft. Einzig die Pfarrei verband alle Ortschaften der heutigen Gemeinde, Mit Ausnahme von Wallenschwil, das esrt durch Dekret des Grossen Rates vom 26. Februar 1856 von Muri dem nähergelegenen Beinwil zugeteilt wurde. |
| 1899 | Das Ortsbürgerwesen wurde zentralisiert, das heisst, die fünf selbständigen Ortsbürgerschaften Beinwil, Brunnwil, Wallenschwil, Wiggwil und Winterschwil wurden durch Dekret der aargauischen Regierung vom 24. Mai 1899 aufgehoben und zu einer einzigen Gemeinde verschmolzen. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch
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