Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
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Baden
  
Postleitzahl:5400
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:1326 ha
  
Baden
Wappenbeschreibung
Unter rotem Schildhaupt in Weiss schwarzer Pfahl (vom Feldzeichen 14. Jh. übernommen).

Burgergeschlechter
Adler, Anner, Baldinger, Blum, Bodmer, Borsinger, Brunner, Bürli, Busslinger, Denzler, Diebold, Dorer, Dreyer, Falck, Falk, Frei, Frey, Fuchs, Gsell, Gubler, Häfeli, Hanauer, Heer, Herzog, Himmel, Jeuch, Kaiser, Kappeler, Kaufmann, Keller, Kellersberger, Kissenpfennig, Kreider, Lang, Mäder, Meier, Minnich, Moser, Müller, Nieriker, Obrist, Oederlin, Pfister, Renold, Schaufelberger, Schmid, Schnebli, Senn, Straub, Surläuly, Suter, Wagner, Wegmann, Wiss, Zimmer

Nachbargemeinden
Birmenstorf, Ennetbaden, Fislisbach, Gebenstorf, Neuenhof, Obersiggenthal, Turgi, Wettingen

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner3159648912127  

Chronologie
1040erste urkundliche Erwähnung
1297Vermutlich durch die Habsburger das Stadtrecht verliehen
1415Baden ging von den Habsburgern an die Eidgenossen über, wurde aber nicht zu einem neuen Stand, sondern mit der Grafschaft Baden und dem Freiamt zu einer durch Landvögte verwalteten «Gemeinen Herrschaft» umgestaltet, die bis 1798 dauerte
1670Schloss Stein wurde wieder aufgebaut, jedoch schon 1712 von den Siegermächtenndes zweiten Villmergerkrieges wieder in Trümmer gelegt
1798-1803Kurzlebig war der Kanton Baden zur Zeit der Helvetik
1803Im neue gegründeten Kanton Aargau ist Baden zum Zentrum des östlichen Kantonsteil und zum Hauptort des gleichnamigen Bezirks mit 27 Gemeinden und somit zum Sitz der Bezirksverwaltung und des Bezirksgerichts geworden
1830Bis zu diesem Jahr bildeten Bäderviertel und Altstadt zwei baulich deutlich voneinander getrennte Stadtteile
1847Der heute noch bestehende Bahnhof der ersten Eisenbahn der Schweiz von Zürich nach Baden, der sogenannten «Spanisch-Brötli-Bahn», wurde zu einem neuen Mittelpunkt
1875Kurpark (Stadtcasino), Kurtheater und Kurpark bilden seit seit 1875 die Verbindung zum Bädervirtel
1925Die Sportanlage und Sporthalle Aue wurde errichtet
1961Eingemeindung von Dättwil, Münzlishausen und Rütihof
1969Das Terassenschwimmbad wurde um ein Hallenschwimmbad erweitert
1987/88Der ehemalige Kursaal wurde umfassend renoviert und umgebaut
1988Das Stadion Esp wurde in Betrieb genommen
1990Eröffnung des Museums der Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2003
www.swissfot.ch