Kanton Aargau
Aargau
 
   
   
Kanton Aargau / 15 KB
Kanton Basel / 13 KB
Kanton Bern / 15 KB
Kanton Wallis / 19 KB
Kanton Zürich / 10 KB
   
Lexikon / 9 KB
Walter's Site  
 


Auw
  
Postleitzahl:5644
Bei-/Übernamen: 
Gemeindebann:861 ha
  
Auw
Wappenbeschreibung
In Weiss eine ausgerissenegrüne Linde mit fünf grünen Blättern.

Burgergeschlechter
Amhof, Brändli, Brunner, Buetler, Burkard, Conrad, Eichholzer, Eigensatz, Huwiler, Huwyler, Konrad, Küng, Leibacher, Lieb, Müller, Rebsamen, Römer, Rosenberg, Rupp, Sennrich, Suter, Villiger, Weber

Nachbargemeinden
Beinwil, Hohenrain, Mühlau, Sins

Wohnbevölkerung
Jahr1850190019502000 
Einwohner881703856  

Chronologie
893Erste urkundliche Erwähnung im Zinsrodel der Frauenmünsterabtei Zürich.
1064Erwähnung in den Aufzählungen der ältesten Güter des Gotteshauses Muri.
1306«Owe» wird im Habsburger Urbar erwähnt.
1331Kirchlich war Auw zuerst eine Filiale von Sins mit einer seit 1331 erwähnten Kapelle.
1638Die Gemeinden Auw und Rüstenschwil vereinbareten mit dem Abt von Engelberg eine eigene Pfarrei zu errichten. Sie wurde bis 1849 von Engelberger Patres betreut.
1670Ab diesem Jahr wurden im Dorf Schreib- und Leseunterricht erteilt.
1705Baubeginn der Barockkirche, die heute unter Denkmalschutz steht. Fünfzig Jahre später erbaute auch Rüstenschwil eine Kapelle.
1715In der Nacht des 9. Hornung (Februar) vernichtete ein Grossbrand den Hauptteil des Dorfkerns. Innerhalb von drei Stunden verschwanden 43 Firste, wodurch 150 Personen obdachlos wurden. Dank allseitiger Hilfe erstand das Dorf rasch wieder, wohnlicher als zuvor.
1809Ein Schulhaus wurde erbaut.
1954Das alte Schulhaus wurde durch eine zeitgemässe Neuanlage abgelöst.
1972Das erbaute regionale Altersheim trägt den Namen von Schwester Maria Bernarda Bütler (1887 - 1924 / Gründerin von Kranken- und Waisenhäusern in Cartagena, Kolumbien, und geistliche Leiterin ihrer Kongreation).
1987Bau des Mehrzweckgebäudes.
1990Die Landwirtschaft zählt gegenwärtig noch 42 milchwirtschaftliche Betriebe. Auch nach der einschneidenden Schwächung des Feldobstbaumes hat sich die gewerbsmässige Obstdörrerei behauptet. Die drei angestammten Gewerbe, Sägerei, Zimmerei und Schmiede vermochten sich zu Fabrikbetrieben zu entwickeln, die zusammen über 80 Arbeitsplätze bieten. Mangels weiterer Industrie ist ein Grossteil des Erwerbstätigen genötigt, als Pendler dem Verdienst nachzugehen.

Quellen
Aargau   Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch