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Aargau |
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| Auw |
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| Postleitzahl: | 5644 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 861 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Weiss eine ausgerissenegrüne Linde mit fünf grünen Blättern.
- Burgergeschlechter
- Amhof, Brändli, Brunner, Buetler, Burkard, Conrad, Eichholzer, Eigensatz, Huwiler, Huwyler, Konrad, Küng, Leibacher, Lieb, Müller, Rebsamen, Römer, Rosenberg, Rupp, Sennrich, Suter, Villiger, Weber
- Nachbargemeinden
- Beinwil, Hohenrain, Mühlau, Sins
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 881 | 703 | 856 | | |
- Chronologie
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| 893 | Erste urkundliche Erwähnung im Zinsrodel der Frauenmünsterabtei Zürich. |
| 1064 | Erwähnung in den Aufzählungen der ältesten Güter des Gotteshauses Muri. |
| 1306 | «Owe» wird im Habsburger Urbar erwähnt. |
| 1331 | Kirchlich war Auw zuerst eine Filiale von Sins mit einer seit 1331 erwähnten Kapelle. |
| 1638 | Die Gemeinden Auw und Rüstenschwil vereinbareten mit dem Abt von Engelberg eine eigene Pfarrei zu errichten. Sie wurde bis 1849 von Engelberger Patres betreut. |
| 1670 | Ab diesem Jahr wurden im Dorf Schreib- und Leseunterricht erteilt. |
| 1705 | Baubeginn der Barockkirche, die heute unter Denkmalschutz steht. Fünfzig Jahre später erbaute auch Rüstenschwil eine Kapelle. |
| 1715 | In der Nacht des 9. Hornung (Februar) vernichtete ein Grossbrand den Hauptteil des Dorfkerns. Innerhalb von drei Stunden verschwanden 43 Firste, wodurch 150 Personen obdachlos wurden. Dank allseitiger Hilfe erstand das Dorf rasch wieder, wohnlicher als zuvor. |
| 1809 | Ein Schulhaus wurde erbaut. |
| 1954 | Das alte Schulhaus wurde durch eine zeitgemässe Neuanlage abgelöst. |
| 1972 | Das erbaute regionale Altersheim trägt den Namen von Schwester Maria Bernarda Bütler (1887 - 1924 / Gründerin von Kranken- und Waisenhäusern in Cartagena, Kolumbien, und geistliche Leiterin ihrer Kongreation). |
| 1987 | Bau des Mehrzweckgebäudes. |
| 1990 | Die Landwirtschaft zählt gegenwärtig noch 42 milchwirtschaftliche Betriebe. Auch nach der einschneidenden Schwächung des Feldobstbaumes hat sich die gewerbsmässige Obstdörrerei behauptet. Die drei angestammten Gewerbe, Sägerei, Zimmerei und Schmiede vermochten sich zu Fabrikbetrieben zu entwickeln, die zusammen über 80 Arbeitsplätze bieten. Mangels weiterer Industrie ist ein Grossteil des Erwerbstätigen genötigt, als Pendler dem Verdienst nachzugehen. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch
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