| 893 | Die Ersterwähnung als «Onpretiswilare» finden wir im Fraumünster-Rodel. |
| 1275 | Der alemannische Weiler wuchs zum Kirchenort mit einem Leutpriester. |
| 1306 | Die Siedlung heisst im Habsburger-Urbar «Ombrechtzwile». |
| 1415 | Ab 1415 unterstand das Gemeindegebiet den Bernern mit ihrem Landvogt auf der Lenzburg und einem Untervogt in Ammerswil. |
| | Als reformierte Randgemeinde wurde das Dorf in den beiden Villmergerkriegen arg in Mitleidenschaft gezogen. Die gefallenen 800 Berner Soldaten fanden hinter der Kirche ihre letzte Ruhestätte. |
| 1549 | In Ammerswil lebten 6 Familien; 100 Jahre später deren 23. |
| 1558 | Es wurden 10 Feuerstätten gezählt und Mitte des 18. Jahrhunderts deren 40 mit 182 Einwohnern. |
| 1675 | Bau der Pfarrscheune |
| 1685 | Bau eines Speichers |
| 1783 | Bauliche Entwicklung des Gottesghauses ST. Peter und Entstehung der unter Denkmalschutz stehende Nebengebäude mit Pfarrhaus. |
| 1803 | Zur Zeit der Kantonsgründung wohnten in 34 Häusern, die noch fast alle mit Stroh gedeckt waren, 49 Familien mit 228 Menschen. |
| 1874 - 76 | 13 ha Wald im Ebnet wurden gerodet und urbanisiert, in 78 Parzellen eingeteilt und den Ortsbürgern zur Benutzung zur Verfügung gestellt. |
| 1936 | Ein Steinbeilfund im Ebnet, im südwestlichen Dorfbann, zeugt von Spuren aus der Steinzeit. |
| 1950 | Über ein Dutzend Quellen speisen Brunnen und ergänzen zum Teil die 1950 erstellte Wasserversorgung, deren Reserve in einem bescheidenen Grundwasservorkommen bestand. |
| 1966 | Bau der neuen Schulanlage |
| 1969 | Die Kläranlage wurde gebaut. |
| 1972 | Von den 100 Familien waren deren 50 Ortsbürger. |
| 1972 | Einführung des Kindergartens |
| 1983 | Eine weitere ergiebige Grundwasserfassung ausserhalb des Wohngebietes und der Bau eines zweiten, höher gelegenen Reservoirs wurden eingeweiht. |
| 1985 | Die 1932 erstmals getrennte Gesamtschule kam der kleinen Schülerzahl wegen noch zweimal zum Zug (1947-1960 und 1980-1985) |
| 1986 | Ein Städtlibus wurde in Betrieb gestellt. |
| 1990 | Das Dorf zählt 165 Haushaltungn, das 1.5fache von 1978. |
| 1990 | Von den im 2. Weltkrieg rund 40 Landwirtschaftsbetrieben existieren noch 7. Nur 4 dieser Betrieb obliegen der traditionellen Tätigkeit in diesem Erwerbszweig: Ackerbau und Viehhaltung. Die anderen haben sich auf den reinen Gemüsebau oder die Schweinezucht und -mast spezialisiert. |